Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Vorschriften aufgehoben, die den Ausstoß von Treibhausgasen durch Kraftwerke begrenzen. Damit entfallen nach Angaben der Nachrichtenquelle Vorgaben, die für den Betrieb von Kraftwerken im Zusammenhang mit deren Emissionen galten.
Die US-Regierung stellt den Schritt als Maßnahme zur Entlastung der Kraftwerksbetreiber und zur Stärkung der Energieproduktion dar. Nach ihrer Darstellung könnten die Betreiber durch die Aufhebung der Regeln insgesamt mehr als 300 Milliarden US-Dollar einsparen. Zudem erklärte die Regierung, die amerikanische Energieproduktion werde dadurch „entfesselt“.
Weitere Einzelheiten zu den aufgehobenen Vorschriften, zum genauen Umfang der Änderungen oder zu ihrem Inkrafttreten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch Angaben dazu, welche Kraftwerke oder Energieträger konkret betroffen sind, sind nicht enthalten.
Die Entscheidung betrifft die Regulierung von Treibhausgasemissionen in den Vereinigten Staaten und wurde in Washington, D.C., getroffen. Sie steht für einen politischen Kurs, bei dem die Trump-Regierung die wirtschaftlichen Belastungen für Kraftwerksbetreiber stärker gewichtet. Die vorliegenden Angaben enthalten jedoch keine näheren Aussagen zu den möglichen Auswirkungen auf den Emissionsausstoß oder auf die Energiepreise.
Über die Aufhebung berichtete Al Jazeera English unter Berufung auf die Angaben der US-Regierung. Die Regierung beziffert die möglichen Einsparungen mit mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Eine unabhängige Bewertung dieser Summe oder eine nähere Erläuterung der Berechnung liegt in den verfügbaren Informationen nicht vor.