Iran hat den USA vorgeworfen, die Teilnahme seines Atomchefs Mohammad Eslami an einer wichtigen Konferenz in Wien verhindert zu haben. Nach Angaben aus Teheran soll Washington Österreich unter Druck gesetzt haben, Eslamis Visum zu widerrufen.
Die iranische Regierung bezeichnete den Vorgang als Verletzung der Rechte Österreichs als Mitgliedstaat. Weitere Einzelheiten zu den Umständen des angeblichen Visumentzugs oder zur Wiener Konferenz wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Eslami leitet die iranische Atomorganisation. Seine geplante Teilnahme an der Veranstaltung in Wien ist nach Angaben Teherans nun nicht möglich. Iran wertet dies als Einmischung der USA in eine Angelegenheit Österreichs.
Die Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten und die Darstellung zum Visum konnten bislang nicht unabhängig bestätigt werden. Eine eigenständige Bestätigung der behaupteten Einflussnahme oder eine Stellungnahme Österreichs beziehungsweise der USA liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.