Im Sudan droht nach Angaben von UN-Organisationen eine weitere Verschärfung der humanitären Lage. Die bestehenden Hilfsstrukturen könnten demnach ohne umgehende neue Spenden bereits bis zum Ende des Monats zusammenbrechen. Betroffen wären insbesondere Unterkünfte und Hilfsgüter für Menschen, die auf humanitäre Unterstützung angewiesen sind.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) fordert deshalb sofortige zusätzliche Unterstützung. Nach Angaben der Organisation reichen die vorhandenen Mittel und Bestände möglicherweise nicht aus, um die Versorgung über das Monatsende hinaus aufrechtzuerhalten. Eine konkrete Höhe des benötigten Finanzierungsbetrags wurde in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die Warnung betrifft die grundlegenden humanitären Netzwerke im Sudan. Dazu zählen nach den Angaben sowohl die Bereitstellung von Unterkünften als auch die Versorgung mit Hilfsgütern. Sollten neue Spenden ausbleiben, könnten diese Leistungen innerhalb kurzer Zeit nicht mehr in ausreichendem Umfang angeboten werden.
Von einem möglichen Engpass wären Menschen betroffen, die ihre Versorgung nicht selbst sicherstellen können und auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen sind. Die IOM richtet ihren Appell daher an die internationale Gemeinschaft und drängt auf eine rasche Reaktion, um eine Unterbrechung der Hilfe zu verhindern.
UN-Organisationen warnen damit vor einem unmittelbar bevorstehenden Finanzierungs- und Versorgungsengpass. Die verfügbaren Informationen enthalten keine Angaben dazu, welche einzelnen Regionen im Sudan besonders betroffen sind oder wie viele Menschen derzeit auf Unterkünfte und Hilfsgüter angewiesen sind. Ebenfalls ist nicht bekannt, ob bereits konkrete neue Zusagen für Spenden oder andere Unterstützung vorliegen.
Die Lage macht nach Einschätzung der Hilfsorganisationen deutlich, wie abhängig die humanitäre Versorgung im Sudan von ausreichender Finanzierung ist. Ohne zusätzliche Mittel könnten die vorhandenen Vorräte und Kapazitäten bereits in den kommenden Wochen erschöpft sein. Die IOM fordert deshalb, die notwendige Unterstützung unverzüglich bereitzustellen.