In der Türkei sind die X-Accounts mehrerer Menschenrechtsorganisationen gesperrt worden. Die Maßnahmen betreffen damit die digitale Präsenz von Organisationen, die sich mit Menschenrechtsfragen befassen. Angaben zu den konkret betroffenen Accounts oder zur Dauer der Sperren liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Sperrungen erfolgten vor dem Hintergrund eines Vorgehens der türkischen Behörden gegen zahlreiche LGBTQ+-Vereinigungen und queere Veranstaltungsorte. Die Maßnahmen wurden landesweit registriert. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Einrichtungen oder zu den behördlichen Begründungen sind nicht bekannt.
Die Sperrung von Accounts auf der Plattform X schränkt die öffentliche Kommunikation der betroffenen Menschenrechtsorganisationen ein. Ob und in welchem Umfang die Organisationen auf andere Kommunikationswege ausweichen können, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.