← Alle Nachrichten

Inspektoren melden gravierende Mängel in Floridas Abschiebezentrum

Inspektoren des US-Heimatschutzministeriums haben im als „Alligator Alcatraz“ bekannten Einwanderungsgefängnis Verstöße bei Hygiene, medizinischer Versorgung, Verpflegung und Sicherheit festgestellt.

Inspektoren melden gravierende Mängel in Floridas Abschiebezentrum
Foto: BBC News

Im umstrittenen Einwanderungsgefängnis „Alligator Alcatraz“ im US-Bundesstaat Florida sind nach einer Inspektion grundlegende Mängel festgestellt worden. Nach Angaben der BBC beanstandeten Inspektoren des US-Heimatschutzministeriums (DHS) mehrere zentrale Bereiche des Betriebs der Einrichtung.

Zu den aufgeführten Problemen zählen demnach die hygienischen Bedingungen, die medizinische Versorgung, die Verpflegung und die Sicherheitsstandards. Die Feststellungen betreffen damit sowohl die Unterbringung als auch die Betreuung der dort festgehaltenen Einwanderer. Nähere Einzelheiten zu den einzelnen Beanstandungen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Darüber hinaus sollen Einwanderer in kleinen Käfigen im Freien festgehalten worden sein. Die Formulierung weist darauf hin, dass dieser Teil der Darstellung auf den Inspektionsergebnissen beziehungsweise den dazu vorliegenden Berichten beruht. Angaben zur Zahl der betroffenen Personen oder zur Dauer einer solchen Unterbringung liegen nicht vor.

Das Zentrum steht wegen seiner Funktion als Einrichtung zur Inhaftierung von Einwanderern in der Kritik. Die nun bekannt gewordenen Feststellungen der DHS-Inspektoren beziehen sich nach den vorliegenden Informationen auf grundlegende Standards des täglichen Betriebs. Dazu gehören Bedingungen, die für die Gesundheit, Versorgung und Sicherheit der in der Einrichtung untergebrachten Menschen von Bedeutung sind.

Die BBC berichtete über die Ergebnisse der Inspektion. Weitere Informationen zu möglichen Konsequenzen, konkreten Verbesserungsmaßnahmen oder einer Reaktion der Verantwortlichen des Zentrums sind in den vorliegenden Angaben nicht enthalten.

Quelle: BBC News ↗