Nationalistische Spitzenvertreter aus Schottland, Irland und Wales sollen ein Abkommen geschlossen haben, das Andy Burnham zum letzten Premierminister des Vereinigten Königreichs machen würde. Das berichtet POLITICO Europe unter Berufung auf die entsprechende politische Entwicklung.
Dem Bericht zufolge soll auf die Unterzeichnung ein Gipfeltreffen der drei Seiten folgen. Weitere Einzelheiten zu Zeitpunkt, Ort oder Inhalt des geplanten Treffens wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Im Mittelpunkt des Vorstoßes steht demnach eine mögliche Neuordnung der politischen Verhältnisse im Vereinigten Königreich. Das Abkommen zielt laut der Meldung darauf, Burnham als letzten Regierungschef eines fortbestehenden Vereinigten Königreichs festzulegen. Ob und unter welchen Bedingungen eine solche Veränderung umgesetzt werden könnte, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Als Hintergrund nennt POLITICO Europe die überraschende Unterstützung von US-Präsident Donald Trump für Forderungen nach einem vereinten Irland. Diese Haltung habe den Schritt der nationalistischen Vertreter offenbar zusätzlich in den politischen Fokus gerückt.
Die Meldung bezieht sich auf Akteure aus drei Teilen beziehungsweise politischen Räumen des Vereinigten Königreichs und Irlands. Konkrete Reaktionen anderer Regierungen oder Parteien sowie eine offizielle Bestätigung des Abkommens liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.