Neue Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien verschärfen nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung die Belastungen für den internationalen Ölmarkt. Eine saudische Ölpipeline wurde demnach beschädigt und ist derzeit ausser Betrieb. Die Angriffe werden Iran zugeschrieben.
Die Pipeline hatte eine wichtige Rolle dabei, die Folgen des durch den Iran-Krieg ausgelösten Ölschocks abzumildern. Durch ihren Ausfall steht diese Entlastung nun nicht mehr wie zuvor zur Verfügung. Welche Auswirkungen die Beschädigung im Einzelnen auf die Versorgung hat, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Neben der Pipeline geraten auch die Tanker Saudi-Arabiens erneut in den Fokus. Nach Einschätzung der NZZ erhöht die neue Gefahrenlage den Druck auf den Ölmarkt zusätzlich. Damit bleibt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Energiepreise bestehen.
Öl, Benzin und Diesel dürften infolge der anhaltenden Spannungen weiterhin teuer bleiben. Die Beschädigung der Pipeline kommt zu den bereits bestehenden Belastungen hinzu, die durch den Iran-Krieg und die damit verbundenen Risiken für die Energieversorgung entstanden sind.
Weitere Einzelheiten zu Umfang und Zeitpunkt der Schäden sowie zu möglichen Reparaturmaßnahmen liegen in den vorliegenden Angaben nicht vor. Fest steht demnach, dass die Pipeline ausser Betrieb ist und die neuen Angriffe die Lage für den saudischen Ölsektor sowie für den Energiemarkt weiter erschweren.