Die Proteste gegen die gestiegenen Kraftstoffpreise in Syrien dauern den zweiten Tag in Folge an und haben sich nach vorliegenden Informationen ausgeweitet. Demonstranten blockierten in sechs Provinzen Straßen sowie Routen, die von Öltankern genutzt werden. Die Aktionen richten sich gegen eine Erhöhung der Spritpreise um 25 bis 40 Prozent.
Die Preissteigerung sorgt damit nicht nur auf der Straße, sondern auch im Parlament für Reaktionen. Mehr als 50 Abgeordnete forderten eine Befragung des Energieministers. Das Parlament befasst sich damit ebenfalls mit den politischen Folgen der höheren Kraftstoffpreise.
Weitere Einzelheiten zu den Protesten, etwa zu ihrer genauen Größe, zu möglichen Festnahmen oder zu Auswirkungen auf die Versorgung, lagen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch wurde zunächst nicht mitgeteilt, ob die Blockaden in den sechs Provinzen vollständig oder nur teilweise andauerten.
Die Proteste stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Anhebung der Kraftstoffpreise. Mit der geforderten Befragung des Energieministers soll das Thema nun auch parlamentarisch behandelt werden. Nach Angaben von Euronews dauern die Demonstrationen am zweiten Tag an.