Auf dem beliebten Landeplatz in Stechelberg im Lauterbrunnental sind unsichtbare Nylonfäden aufgetaucht. Der Ort im Kanton Bern wird von Gleitschirmfliegern und Basejumpern genutzt. Die über dem Gelände gespannten Schnüre stellen nach vorliegenden Informationen eine erhebliche Gefahr für die Nutzer des Landeplatzes dar.
Ein Gleitschirmpilot kam mit dem Schrecken davon. Anschließend warnte er andere Personen, die den Landeplatz nutzen. Angaben zu Verletzten liegen nicht vor. Wie genau der Pilot mit den Fäden in Kontakt kam oder wie die Gefahr bemerkt wurde, ist nicht näher bekannt.
Wer die Nylonfäden über dem Landeplatz angebracht hat, blieb zunächst unklar. Damit ist auch offen, ob es sich um eine absichtliche Handlung oder einen anderen Vorgang handelt. Die Schnüre sollen laut der vorliegenden Meldung kaum sichtbar gewesen sein, was die Gefahr für anfliegende Gleitschirmflieger und andere Nutzer zusätzlich erhöht.
Der Landeplatz in Stechelberg ist bei Gleitschirmfliegern und Basejumpern beliebt. Für diese Sportler ist ein freier und sicherer Bereich bei der Landung von zentraler Bedeutung. Die nun entdeckten Fäden können deshalb insbesondere für Personen, die sie aus der Luft nicht rechtzeitig erkennen, zu einem gefährlichen Hindernis werden.
Weitere Einzelheiten zu den Umständen, zur möglichen Herkunft der Schnüre oder zu den Verantwortlichen sind bislang nicht bekannt. Die Informationen beruhen auf einer Meldung der Neuen Zürcher Zeitung.