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Europa ringt um gemeinsame Antwort auf russische hybride Angriffe

Angesichts zunehmender russischer hybrider Angriffe beraten europäische Staaten über mögliche Reaktionen. Eine klare gemeinsame Linie zeichnet sich bislang jedoch nicht ab.

Europa ringt um gemeinsame Antwort auf russische hybride Angriffe
Foto: POLITICO Europe

Europäische Staaten stehen angesichts zunehmender russischer hybrider Angriffe vor der Frage, wie sie gemeinsam reagieren sollen. Während Regierungen den Kreml scharf kritisieren und weitere Maßnahmen prüfen, zeichnet sich nach einem Bericht von POLITICO Europe bislang keine einheitliche Antwort ab.

Die derzeitige Strategie beschrieb ein hochrangiger NATO-Diplomat demnach mit den Worten „Ruhe bewahren und weitermachen“. Die Formulierung verweist auf den Versuch, trotz der als eskalierend wahrgenommenen Angriffe handlungsfähig zu bleiben und zugleich eine abgestimmte Reaktion zu beraten.

Welche konkreten Maßnahmen die europäischen Staaten erwägen, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Ebenso ist bislang unklar, ob und wann sich die Länder auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen können. Fest steht lediglich, dass die Kritik am Kreml zunimmt und weitere Reaktionen innerhalb Europas diskutiert werden.

Die Entwicklung betrifft Europa insgesamt sowie die Mitgliedstaaten der NATO. Eine klare gemeinsame Antwort auf die zunehmenden Angriffe ist nach derzeitigem Stand jedoch noch nicht erkennbar. Damit bleibt offen, ob die bisherige Haltung des Abwartens und Fortsetzens der bisherigen Politik beibehalten oder durch abgestimmte Schritte ergänzt wird.

Quelle: POLITICO Europe ↗