Bei einer verheerenden Sturzflut im Norden Nepals sind nach vorliegenden Angaben fast 1.400 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt weiter. Das Unglück ereignete sich am 26. August und hat eine umfangreiche Suche nach Vermissten ausgelöst.
Nach Angaben des Senders France 24 werden derzeit 5.130 Menschen vermisst. Unter ihnen befinden sich rund 600 ausländische Staatsangehörige aus insgesamt 35 Ländern. Die Suche nach den Vermissten dauert an.
Die bisher bekannten Opferzahlen verdeutlichen das Ausmaß der Katastrophe. Neben den bereits bestätigten Todesfällen steht weiterhin eine große Zahl ungeklärter Schicksale im Mittelpunkt der Suchmaßnahmen. Wie viele der Vermissten noch lebend gefunden werden können, ist nach den vorliegenden Informationen offen.
Die Sturzflut traf den Norden Nepals am 26. August. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Orten, den Ursachen oder dem Stand der Rettungsarbeiten liegen in den vorliegenden Angaben nicht vor. Auch zur Identität der Opfer und zur Verteilung der vermissten ausländischen Staatsangehörigen auf die einzelnen Länder wurden keine näheren Informationen genannt.
Die Suche nach den Vermissten wird fortgesetzt. Angesichts der weiter steigenden Zahl der Todesopfer bleibt die Lage unübersichtlich. Die Angaben zu den Opfern und Vermissten können sich im Verlauf der weiteren Such- und Bergungsarbeiten verändern.