Der Abzug eines Mitarbeiters der US-Botschaft aus Großbritannien hat scharfe Kritik ausgelöst. Charlotte Charles, deren Sohn Harry Dunn in Großbritannien ums Leben kam, bezeichnete den Vorgang als „unverzeihlich“.
Nach Angaben von BBC News erklärte Charles, die aktuelle Situation trage „alle Merkmale“ des Falls ihres Sohnes. Weitere Einzelheiten zu dem Mitarbeiter oder den Umständen seines Abzugs wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Der Vorgang berührt damit erneut die Spannungen zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit Fällen, an denen US-Botschaftspersonal beteiligt ist. Charles’ Äußerungen machen deutlich, dass sie Parallelen zu den Ereignissen um den Tod ihres Sohnes sieht.