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Milzbrand-Ausbruch in Sambia: Warnung vor Fleisch verendeter Wildtiere

Nach dem Tod Dutzender Wildtiere durch Milzbrand werden Menschen in Sambia vor dem Verzehr ihres Fleisches gewarnt. Mindestens zwölf Personen werden wegen einer möglichen Anthrax-Infektion behandelt.

Milzbrand-Ausbruch in Sambia: Warnung vor Fleisch verendeter Wildtiere
Foto: BBC World

In Sambia ist nach dem Tod Dutzender Wildtiere ein Ausbruch von Milzbrand bekannt geworden. Die Bevölkerung wurde davor gewarnt, Fleisch von Tieren zu essen, die verendet aufgefunden wurden. Nach Angaben der BBC werden mindestens zwölf Menschen wegen einer Anthrax-Infektion behandelt.

Die Betroffenen sollen Fleisch von Kadavern infizierter Wildtiere gegessen haben. Damit besteht nach den vorliegenden Informationen ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch unter den Tieren und den Erkrankungen bei Menschen. Das konkrete Gebiet des Ausbruchs wurde nicht genannt.

Milzbrand, auch Anthrax genannt, ist eine Infektionskrankheit, die von Bakterien verursacht wird. Im vorliegenden Fall geht es um eine Übertragung im Zusammenhang mit dem Verzehr von Fleisch verendeter Wildtiere. Die Warnung richtet sich deshalb insbesondere gegen den Konsum von Fleisch aus solchen Kadavern.

Wie viele Wildtiere insgesamt betroffen sind, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor. Fest steht lediglich, dass Dutzende Tiere an Milzbrand verendet sind. Auch zu weiteren Erkrankungen oder zur Entwicklung des Ausbruchs liegen keine Informationen vor.

Die mindestens zwölf behandelten Menschen stehen nach den Angaben im Zusammenhang mit dem Verzehr des infizierten Fleisches. Weitere Einzelheiten zu ihrem Gesundheitszustand wurden nicht genannt. Ebenso ist nicht bekannt, welche Maßnahmen die Behörden über die Warnung vor dem Verzehr hinaus ergriffen haben.

Die Behörden rufen die Menschen in Sambia damit dazu auf, kein Fleisch von Wildtieren zu verwenden, die tot aufgefunden wurden. Der Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund des aktuellen Ausbruchs und der bereits gemeldeten menschlichen Infektionen.

Quelle: BBC World ↗